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Schwerpunkt der Tierschutzarbeit

Kastrationen

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Warum Kastrationen in Rumänien unverzichtbar sind

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Tierschutzarbeit in Rumänien ist die Kastration von Straßen- und Tierheimtieren. In keinem anderen Bereich zeigt sich so deutlich, wie wichtig nachhaltige Maßnahmen sind, um das immense Leid der Hunde und Katzen zu verringern. Unkastrierte Tiere sorgen jedes Jahr für unzähligen Nachwuchs, der häufig krank, unterernährt und schutzlos auf Rumäniens Straßen geboren wird. Viele Welpen überleben die ersten Wochen nicht – ein Teufelskreis, der sich seit Jahrzehnten fortsetzt und zur hohen Zahl heimatloser Tiere im Land führt.
 

Kastrationen retten Leben – jeden Tag

Unsere Partner in Rumänien kastrieren jedes Tier, das sie sichern können, sobald es gesundheitlich stabil genug ist. Neben medizinischer Erstversorgung, Impfungen und Kennzeichnung ist dies die wichtigste Maßnahme, um das Leid der Tiere langfristig zu reduzieren.
 

Gleichzeitig spielt Aufklärung eine entscheidende Rolle. In vielen Regionen Rumäniens wird unerwünschter Nachwuchs weiterhin ausgesetzt oder sich selbst überlassen. Deshalb informieren wir vor Ort über die Bedeutung von Kastrationen und bieten für Tierhalter kostenlose Eingriffe im Rahmen unserer Kastrationsaktionen an. So verhindern wir, dass neue Würfe später selbst als Straßenhunde enden.
 

Trap-Neuter-Return in Rumänien

Neben Haustieren und Tierheimtieren werden bei unseren Projekten auch Straßenhunde eingefangen, kastriert und – wenn es die Sicherheit zulässt – wieder in ihrem Revier freigelassen. Diese Methode, Trap-Neuter-Return, stabilisiert die Population und verhindert, dass unkastrierte Hunde aus benachbarten Gebieten nachrücken. Tiere, die alt, krank oder gefährdet sind, bleiben selbstverständlich in unserer Obhut oder im Schutz lokaler Tierschützer.
 

Was Kastrationsaktionen in Rumänien erfordern

Um Kastrationsprojekte durchzuführen, benötigen unsere Partner vor Ort mobile oder stationäre OP-Räume, medizinisches Verbrauchsmaterial sowie tierärztliches Fachpersonal. Viele rumänische Tierärztinnen und Tierärzte unterstützen diese Arbeit ehrenamtlich, sodass nur Materialkosten gedeckt werden müssen.
 

Da viele Straßenhunde in schlechtem Zustand gefunden werden – geschwächt, dehydriert oder mit Verletzungen – ist eine vorherige Stabilisierung unerlässlich. Diese Versorgung ist nur durch Futter- und Geldspenden möglich.

Kosten und politische Realität
 

Zwar sind Kastrationen in Rumänien im Vergleich zu Westeuropa günstiger, doch staatliche Unterstützung ist kaum vorhanden. Stattdessen werden vielerorts öffentliche Tötungsstationen finanziert, die das Problem weder lösen noch verringern. Nur konsequente, flächendeckende Kastrationen können die Zahl der Straßenhunde langfristig reduzieren – das belegen zahlreiche regionale Erfolge.
 

Unser Ziel für Rumänien

Solange Tierschutz in Rumänien weitgehend von Spenden abhängt, ist es unser Auftrag, gemeinsam mit engagierten Menschen nachhaltige Projekte zu ermöglichen.
 

Unser Ziel ist klar:
Ein Rumänien, in dem keine Hunde mehr auf den Straßen leiden müssen. Eine Zukunft, in der Kastrationen selbstverständlich sind, Aufklärung wirkt und nicht Leid, sondern Verantwortung im Mittelpunkt steht.

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